Rosa startet gegen den Wind: Rezepte

Hier findet ihr Rezepte aus „Rosa startet gegen den Wind“ zum Nachmachen.

Rosas Apfeltorte

Fränkische Apfeltorte © Maja Christ
Rosas Apfeltorte

Ich verbinde die Fränkische Schweiz nicht nur mit Kletter- und Familienurlauben, sondern auch mit leckerem Kuchen. Die Idee zu Rosas Apfeltorte habe ich von Martha vom Gasthof Eichler im Trubachtal, bei der wir seit vielen Jahren regelmäßig zelten. Sie hat mir mal das Rezept für die Füllung ihres Apfelkuchens verraten (Danke!!) – nur dass Martha keinen Schmand für das Topping verwendet, soviel ich weiß.

Wer weiß, vielleicht ist Rosa ja auch mal auf einer Wanderung vom Signalstein Richtung Obertrubach oder Egloffstein hier vorbeigekommen, hat von Marthas Kuchen gegessen und ihn dann ein wenig abgewandelt?

Zutaten

Knetteig

  • 300 g Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 200 g kalte Butter, in Würfel geschnitten
  • 50 g Zucker
  • Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Etwas geriebene Zitronenschale

Füllung

  • 3/4 Liter Apfelsaft
  • 2 Packungen Vanillepuddingpulver und Zucker nach Belieben (oder Pudding selbst machen: 1 Vanilleschote, 50 g Zucker, 4 Eigelbe, 50 g Speisestärke)
  • 1 kg Äpfel
  • 500 ml Schlagsahne
  • 250 g Schmand
  • Zucker, Zimt

Zubereitung

Teig

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und evtl. Zitronenschale in einer Schüssel gut vermischen und dann die in Würfel geschnittene kühle Butter und das Ei dazu geben und mit den Händen zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach Teig kurz kneten und mit möglichst wenig Mehl auf die Größe einer Springform ausrollen. Einen Teil des Teigs für den Rand verwenden.

Den Teig bei 180 °C 15 Minuten blindbacken.

Füllung

In der Zwischenzeit Äpfel schälen und grob raspeln.

Den Pudding zubereiten. Statt mit einem Liter Milch wird der Pudding mit einem Dreiviertel Liter Apfelsaft aufgekocht. Entweder auf Fertigpulver zurückgreifen und nach Packungsanweisung mit der reduzierten Saftmenge zubereiten oder selbst machen: Etwas Apfelsaft mit den Eigelben, Speisestärke, Zucker und Vanillemark verrühren, restlichen Apfelsaft zum Kochen bringen, vom Feuer nehmen und Ei-Mischung einrühren, noch einmal aufkochen lassen.

Wenn der Pudding fertig ist, Apfelstückchen unterrühren und die Masse auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen. in etwa 15 bis 20 Minuten fertig backen. Anschließend abkühlen lassen.

Schmand mit ein wenig Sahne verrühren. Restliche Sahne mit ein wenig Zucker schlagen und unter die Schmand-Creme heben. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen und mit ordentlich Zimt bestreuen. Bis zum Verzehr kühlen.

Max’ Flan

Max durfte meiner Schwiegermutter mal über die Schulter schauen, als sie Flan gemacht hat. 😉

Nicht nur Rosa liebt diesen Flan, auch meine Familie. Uns so steht er regelmäßig auf unserem Nachtisch-Speiseplan.

Zutaten

  • 3 Eier
  • 1 Dose Kondensmilch, gezuckert
  • 1 Tasse Milch (etwa die Menge, die in Dose passt)
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 Tasse Zucker

Zubereitung

Flan © Maja Christ
Flan

Eier mit Kondensmilch und Milch mit einem Mixer verrühren, Vanilleextrakt zugeben.

Zucker in einem Topf unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen (Achtung: Flüssiger Zucker ist sehr heiß!). Wenn der Zucker eine leicht braune Färbung angenommen hat, in eine feuerfeste Form gießen, möglichst Boden und Wände mit dem Karamell überziehen.

Die Eier-Milch in die Form geben und die Form in einen Schnellkochtopf (mit ca. 1 cm Wasser) mit Einsatz stellen. Schnellkochtopf schließen und die Eiermilch nach erreichen des Drucks in etwa 10 Minuten zum Stocken bringen. Anschließend Topf von der Platte nehmen und den Druck langsam abbauen lassen.

Form aus dem Topf nehmen, mit einem Messer den Rand lösen und sofort stürzen. Anschließend weiter abkühlen lassen. Der Flan schmeckt kühl besser als warm.

Anmerkung: Wer keinen Schnellkochtopf hat, kann die Form auch in einen großen Topf mit Wasser stellen und für ca. eine Stunde bei 180°C im Backofen stocken lassen. Das Wasser im Topf sollte nicht kochen. Damit habe ich allerdings keine Erfahrung.

Rosas Kartoffelsalat

Mediterraner Kartoffelsalat

Rosas Kartoffelsalat ist kein typisch fränkisches Rezept, wie man vielleicht meinen könnte. Das Rezept rührt eher von ihrer Sehnsucht nach Urlauben in Italien, Spanien oder Südfrankreich, die sie mit ihrer Familie nie hatte.

Und so schmeckt dieser Salat – dank der Kräuter und der Oliven – ein bisschen nach Süden.

Zutaten

  • 750 g Kartoffeln, am besten festkochende
  • 400 g Cocktailtomaten
  • 100 g schwarze Oliven, entsteint
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • 70 ml Olivenöl
  • 40 ml weißer Balsamico-Essig
  • ½ TL Senf
  • ½ TL Salz
  • Pfeffer, aus der Mühle
  • je 1 Rosmarin- und 1 Thymianzweig, am besten frisch

Zubereitung

Zunächst die Kartoffeln waschen, kochen, pellen und auskühlen lassen. Die Kartoffeln in Scheiben scheiden und in eine Schüssel geben.

Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Senf in einer kleinen Schüssel verrühren, Knoblauch dazupressen und die Oliven zugeben, damit sie etwas ziehen können. Die frischen Kräuter waschen, die Blätter von den Stielen zupfen, die Rosmarinnadeln evtl. kleinschneiden. Kräuter auch zur Sauce zugeben.

Die Tomaten waschen, halbieren bzw. vierteln, wenn man größere Tomaten genommen hat, und zu den Kartoffeln geben. Dann die Salatsauce zugeben, die Zutaten vorsichtig mischen und ziehen lassen.

Vor dem Servieren noch einmal abschmecken und ggf. nachwürzen. Am besten schmeckt der Salat, wenn er eine Weile ziehen konnte.