Buchmesse von daheim #obm2018

Es ist ein Pilotprojekt und ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird: die Onlinebuchmesse 2018. Jeder kann kostenlos teilnehmen, im Park (bei dem Wetter hier im Süden gerade ein herrlicher Platz), im Wald, auf der heimischen Couch, im Café oder am Schreibtisch. Sogar von der Frankfurter Buchmesse aus, wenn die nächste Woche ihre Türen öffnet. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach

In den nächsten Tagen fülle ich hier immer weiter auf. Schau doch wieder rein und scroll nach unten. Da wartet heute auch noch ein Gewinnspiel.

Onlinebuchmesse in den sozialen Medien

Das Eintrittsticket der Messe ist der Hashtag #obm2018. Mit weiteren Hashtags lassen sich die einzelnen Hallen besuchen: #obm2018halle1 führt zu den Autoren, #obm2018halle2 zu den Verlagen, #obm2018halle3 zu Dienstleistern und #obm2018halle4 zu Bloggern:

obm2018

Die Idee der Onlinebuchmesse stammt von Helen Schmidt. Sie kümmert sich auch um die Umsetzung und die Betreuung der Teilnehmer. Mehr Infos gibt es unter www.onlinebuchmesse.de.

Das Online-Konzept soll freien Autoren, Selfpublishern, Kleinverlagen und Dienstleistungsunternehmen die Chance gegeben, sich dem Publikum zu präsentieren und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Jeden Tag gibt es neue spannende Themen, die die Aussteller an ihren Ständen vorstellen.

Und das funktioniert? Probieren wir es doch einfach aus!

Wer einen Stand betreut, sollte sich zunächst einmal vorstellen 🙂

Vorstellung: Wer bin ich, warum schreibe ich?

#obm2018Tja, was soll ich zu mir sagen? Wer meinen Blog hier kennt, kennt mich ja auch schon ein wenig. Ich habe schon in der Schule gerne Aufsätze geschrieben. In der dritten oder vierten Klasse habe ich mal eine 5 bekommen. Thema verfehlt. Wir sollten ein Pudding-Rezept auswendig lernen und dann aufschreiben. Zutaten, Zubereitung, nach Schema F. Das fand ich doof. Also schrieb ich eine Geschichte dazu. Das war natürlich falsch. Aber soll ich euch was sagen: Mir gefiel meine Version trotzdem besser.

Ich mochte auch Wissenschaft schon immer gerne. Irgendwann wurde mir jedoch bewusst, dass der Beruf „Wissenschaftler“ nicht das richtige für mich sein würde. Aber man kann sich ja auch anders mit Wissenschaft beschäftigen. Zum Beispiel, indem man darüber schreibt, was andere herausgefunden haben und es so aufbereitet, dass man es auch gut lesen und verstehen kann. Also wurde ich Medizinjournalist und später Redakteur. Mein erstes Editorial bereitete mir anfangs noch Magenschmerzen. Doch je länger und je mehr man schreibt, desto leichter fällt es einem.

Was ich auch total gerne mag, ist fliegen: In der Luft kann man sich unglaublich frei fühlen. Und es ist schön, das weiterzugeben. Indem man zum Beispiel darüber schreibt, was man beim Fliegen erlebt hat. Irgendwann kam dieser Blog und mein erster Roman. Und die Erkenntnis, dass schreiben total entspannend sein kann (wenn man sich damit keinen Stress macht). Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben und weiterschreiben. Und vielleicht findet sich ja auch immer mal wieder jemand, der meine Texte liest. So wie dich.

Genre: Kann man meine Schreiberei in eine Schublade stecken?

genreIn meinem Blog hier berichte ich vor allem über Erlebnisse meiner Fliegerei und von Reisen mit meiner Familie.

Was ist mit meinem Roman und denen, die folgen sollen? Kann man die in eine Genre-Schublade stecken? Eins ist klar: Es ist Belletristik.

Und weiter? Als ich meinen ersten Roman bei Neobooks kategorisieren wollte, gab es jedenfalls nichts passendes.

Es geht in meinen Geschichten vor allem um Frauen in der Fliegerei und um ihre Träume. Zwar geht es auch immer um Beziehung und Liebe, aber nicht so viel, dass ich das Genre „Liebesroman“ als passende Beschreibung wählen könnte. Es ist auch keine Komödie. Also „other“, „Sonstiges“, „Rest der Welt“? Was noch am ehesten passen würde, ist die Rubrik „moderne Frauenunterhaltung“ – aber gibt es das als Genre?

Eine richtige Schublade habe ich für mich und meine Geschichten also noch nicht gefunden. Ich gründe also einfach das Subgenre „Frauen in der Fliegerei und ihre Träume“. Oder ich schreibe weiterhin ohne Schubladen Das geht auch. Man muss ja nicht immer alles in eine Schublade stecken, oder?

Aktueller Roman: Vom Träume-Verwirklichen und von der Sehnsucht nach der „Freiheit über den Wolken“

Reinhard Mey hat sie besungen, die Freiheit, die über den Wolken grenzenlos sein soll. Das mag vielleicht inzwischen etwas abgedroschen klingen, aber wenn man einmal Feuer gefangen hat von der Sportfliegerei, dann versteht man, was er meinte. Man muss nicht einmal so hoch fliegen. Man spürt dieses Gefühl auch unter den Wolken, sobald das Fahrwerk den Boden verlassen hat. Das sage ich aus eigener Erfahrung, denn ich habe einen Sportpilotenschein.

Unter den Piloten bin ich als Frau jedoch in der Minderheit. Zum einen kommen die meisten Frauen gar nicht auf die Idee, dass sie auf einem Pilotensitz sehr viel Spaß haben können. Zum anderen ist es für eine berufstätige Mutter (und das sind ja viele Frauen irgendwann) nicht einfach, sich die Zeit für so ein Hobby freizuschaufeln. Dass es aber gehen kann, wenn alle in der Familie ein wenig mithelfen, wollte ich mit meinem Debüt-Roman „Tausche Pumps für ein Stück Himmel“ zeigen. Die Geschichte, die dabei herausgekommen ist, ist nicht ganz so geworden, wie ich mir das am Anfang für sie überlegt hatte. Das liegt vielleicht daran, dass meine Protagonistin Kerstin eine recht selbstständige Frau ist. Sie hat ihren eigenen Kopf. Als ich das verstanden hatte, überließ ich es ihr einfach selbst, mich durch ihre Geschichte zu führen. Das Ergebnis ist „Tausche Pumps für ein Stück Himmel“.

#obm2018

Cover

Das Cover von „Tausche Pumps für ein Stück Himmel“ zeigt auf der Vorderseite eine Frau in Business-Kleidung. Sie läuft mit ihren Pumps in der Hand auf Strümpfen über das Vorfeld eines Flugplatzes, im Hintergrund ein Ultraleichtflugzeug mit dem Kennzeichen D-MAMA. Das sagt schon ganz viel über die Geschichte aus.
Ich habe das Cover selbst gebastelt. Das sieht man ihm sicher an und gleich am Anfang gab es ein Transparenzproblem und damit kurz nach der Veröffentlichung der Printfassung eine Menge Schweißperlen auf meiner Stirn. Das Problem konnte ich zwar schnell beheben, aber die ersten Auslieferungen hatten das fehlerhafte Cover und Amazon hat das in der Buchvorschau auch nie ausgetauscht …
Da ich gerne bastle und aus meinen Fehlern hoffentlich gelernt habe (es war nicht der einzige), werde ich das nächste Cover auch wieder selbst basteln. Doch dazu sollte ich wohl erst einmal die nächste Geschichte fertig schreiben.

Nächster Roman: Mein Projekt

Die Geschichte, an der ich gerade schreibe, ist die der jungen, lebenslustigen Fluglehrerin Hanne. Ihrem Vater gehört eine kleine Flugschule in der Fränkischen Schweiz – die, in der Kerstin ihre Ausbildung gemacht hat. Hanne fliegt dort jede freie Minute. Wenn sie nicht in der Luft ist, bastelt sie mit viel Liebe und Herzblut an einem alten Flugzeug herum. Ihr Freund findet das nicht so toll. Er fühlt sich vernachlässigt und zieht irgendwann die Konsequenzen. Für Hanne bricht eine Welt zusammen – nicht das erste Mal in ihrem Leben. Doch zum Glück gibt es Freunde und Wolken, über denen man seine Sorgen vergessen kann. Weil da nämlich die Sonne auch dann scheint, wenn es darunter regnet.

Lust auf eine erste Leseprobe?

Unique Selling Proposition: Was macht meine Geschichten einzigartig?

usp.pngJeder ist einzigartig. Und meine Geschichten? Was ist mit denen? Das Besondere ist vor allem die Leidenschaft für die Fliegerei. Natürlich gibt es Autobiographien berühmter Piloten und Pilotinnen und auch Belletristik – bekannt sind da (unter anderem) Geschichten von Antoine de Saint-Exupéry. Romane, in denen es um fliegende Frauen geht, gibt es jedoch nur wenige. Zeit, es zu ändern!
Denn Fliegen ist etwas Wunderbares, bei dem man nicht nur viele tolle Leute kennenlernt, sondern auch manchmal über sich hinauswächst!

Rezensionen: Meinungen zu meinem aktuellen Roman

Ich habe noch nicht viele Rezensionen. Bei Amazon zum Beispiel nur eine, über die ich mich aber besonders gefreut habe.

„Gelungene Unterhaltung, die Lust aufs Fliegen macht!“
17. März 2018, Rezension auf Amazon

Gerade Bekannte, die ich frage, trauen sich nicht gleich, ein Statement abzugeben. Vor allem trauen sie sich nicht, die Dinge rauszusuchen, die ihnen nicht so gut gefallen haben. Dabei sind genau diese Statements so wichtig, um daraus für die nächste Geschichte zu lernen. Ich habe hier mal ein paar Schnipsel zusammengetragen.

Am Anfang ging es ganz schön viel um die Kinder.

Oder die andere Richtung:

Ich habe irgendwann die Kinder vermisst, das ging alles viel zu einfach für Kerstin.

Die Rückmeldung mehrerer Leserinnen, dass die Geschichte am Anfang etwas schneller beginnen müsste, werde ich mir auf jeden Fall für das nächste Projekt zu Herzen nehmen.

Am Anfang dauerte es etwas, bis mich die Geschichte gefesselt hat, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr weglegen.

Sehr schön geschrieben. […] Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dem Buch.“

beschreibt den mit emotionalen Hindernissen gepflasterten Weg, den eine mitten im Leben stehende Frau geht, um sich ihren Traum vom Fliegen zu erfüllen. Der Roman macht Mut – nicht nur Frauen – diesen Weg zu beschreiten.“
22. August 2018, Buchbesprechung auf AEROBUZZ.DE

Und über diese Worte einer sehr frühen Leserin habe ich mich auch sehr gefreut:

„Ein Roman, der mir unheimlich gut gefallen hat. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, so sehr hat er mich gefesselt. Ich bin keine Fliegerin, doch habe ich mich in der Geschichte als Frau, Mutter und Berufstätige wiedergefunden.
Wer kennt es nicht, nach Hause zu kommen, eigentlich nur noch abschalten und erholen zu wollen und dann? Genauso wie in der Geschichte: Mamahilfe, Wäsche waschen und so weiter. Ich denke, die Autorin hat den Nerv vieler Frauen getroffen. Ich finde es toll, dass eine Mutter trotz aller Widrigkeiten den Mut findet, ihrem Wunsch (Kindheitstraum) Raum zu geben.
Die Autorin schreibt sehr offen und häufig mit viel Situationskomik. Ich habe oft herzlich gelacht, aber es war auch traurig, jedoch ohne schwülstig zu sein. Ich freue mich auf das nächste Buch.“

Vielen Dank an meine Leserinnen und Leser! Und wenn ihr wissen wollt, was ich so lese:

Zeigt her eure Bücherregale!

Chaos regiert nicht nur die Welt, sondern auch meine Bücherregale. Am Anfang gab es in dem Regal im Wohnzimmer sogar mal eine Grundordnung. Kletter- neben Reiseführern, Harry Potter neben Tolkien, Stevenson bei Verne und Krimis und Komödien auch irgendwie beieinander. Dazwischen ein Regalboden mit den Schulklassikern. Und dann? Dann kam die Zeit und mit der Zeit kamen neue Bücher, zweite Reihen. Und die Entropie tat, was sie tun musste

Bücherregal
Chaos im Bücherregal? Nö …

Letzter Tag: Goodies!

Heute ist der letzte Tag der Onlinebuchmesse. Und dazu gibt es mein erstes Gewinnspiel überhaupt. Mitmachen könnt ihr,  indem ihr die Fragen richtig beantwortet und mir das Lösungswort bis 17. Oktober, Mitternacht zukommen lasst: per E-Mail, hier im Blog per Kontaktformular oder auf Facebook über eine „Private Nachricht“. Um den Spaß nicht zu verderben, bitte ich euch, nicht die Lösung in die Kommentare zu schreiben. Worüber ich mich in den Kommentaren freue, sind Anmerkungen zu meinem Schreiben, zur Messe etc. – Was hat euch gefallen, was nicht, was habt ihr vermisst?

Alles weitere findet ihr in einem eigenen Beitrag.

Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen:

 

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