Durch Wald und Stadt mit dem Rad zur Arbeit

Zur Abwechslung kommt heute mal wieder ein Radel-Beitrag. Weil der Weg zur Arbeit gerade so schön ist …

Viele Wege führen nach Stuttgart

Sonst lasse ich das Rad auf dem Weg zur Arbeit ja meist irgendwo zwischendrin stehen und nehme für den Rest der Strecke die Stadtbahn, aber zur Zeit fahre ich durch. Denn gerade kann ich die Tour in die Stuttgarter Innenstadt wirklich genießen. Das Wetter ist herrlich (bei Regen musste auf dem Rückweg auch schon die S-Bahn herhalten).

Meist fahre ich nicht beide Strecken, sondern entweder Hin- oder Rückweg. Aber mit jeder Fahrt durch die Stuttgarter Höhenlagen fällt es leichter, auch mal neue Wege zu testen, die mehr Steigung haben. Und Steigungen gibt es in Stuttgart zur Genüge 🙂

Ich kann mir aussuchen, ob ich mit wenig Steigung durch die Stadt fahre oder mit beliebig viel Steigungen eine längere Strecke durch den Wald nehme.

Ab durch den Wald

Heute habe ich mich mal wieder für den Wald entschieden. Natürlich versucht mein Navi wieder, mich durch Trampelpfade zu schicken. Nachdem ich die Einstellungen auf „Fahrzeug“ geändert habe, will es mich lieber über irgendwelche asphaltierten Straßen schicken. Aber dann können wir uns doch einigen und das Resultat ist eine schöne Strecke, die ich gerne immer mal wieder nehme.

Auf dieser Strecke liegt der „Steile Stich“. Das sagt doch alles, oder? Steil sind nur um die 100 Meter, aber die haben um die 20%. Letztes Mal hatte ich noch kapituliert, heute bin ich tapfer und steige nicht ab. Da kommt der zweite E-Biker an diesem Morgen gemütlich an mir vorbei geschossen und reißt mich aus meinen Tagträumen. Na ja, mich stört es nicht, wenn mich an so einer Stelle die Fußgänger überholen – ich freue mich einfach, dass ich da hochkomme. Auch wenn ich danach für kurze Zeit farblich einer holländischen Tomate durchaus Konkurrenz mache 🙂

Immerhin: Wo es rauf geht, geht es irgendwann auch wieder runter – und darauf freue ich mich jedes Mal (nur geht es danach immer nochmal rauf).

Steigungen in Stuttgart
Wo es rauf geht, geht es runter, geht es rauf, …

Leider ist der Weg durch den Wald irgendwann zu Ende und dann muss ich doch durch Stadt. Und weil wir in Stuttgart sind, kommt dann die ein oder andere Baustelle, die einem den Weg versperren kann.

Ab in die Baustelle

Heute fahre ich die Lenzhalde runter, hinter mir ein Auto, das nicht überholen kann. Ich biege ab, leicht bergauf in die Robert-Bosch-Straße, das Auto hinterher. Ich glaube, die Fahrerin ist froh, dass ich Platz mache und sie vorbei winke.

Die Robert-Bosch-Straße gesperrt wegen Baustelle, heißt es. Meine Hoffnung, dass Radfahrer bestimmt noch durchkommen, wird zerstört, als ich an der Sperrung ankomme. Zum Glück gibt es einen Fußweg, der mich eine Etage tiefer der „Halbhöhenlage“ führt.

sdr

Kommt mir da nicht das Auto von eben entgegen? Die Fahrerin sucht sich wohl auch einen Weg durch die Baustellen. Wir grinsen uns an und grüßen wie alte Bekannte.

Zurück ein Stück S-Bahn

Am Nachmittag schwinge ich mich wieder auf mein Rad, Richtung Nordbahnhof. Zufällig treffe ich eine Freundin, die ich schon lange nicht gesehen habe. Ein kleines Schwätzchen, dann geht es zur S-Bahn. Ein paar Stationen Richtung zu Hause, dann geht es mit dem Rad weiter, einkaufen, zur Familie.

TaubeAm Abend mache ich noch eine kleine Radtour mit meinem Sohn.

Schön war das heute. Und ja – es sind die kleinen Dinge, die einen glücklich machen: ein Lächeln, ein Schwätzchen, Zeit mit der Familie …

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Ein Kommentar zu „Durch Wald und Stadt mit dem Rad zur Arbeit

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